Caro und ich waren ja sechs Tage in Kroatien und ich durfte das für Travelbook aufschreiben. In Teil 2 geht es zu den Plitvicer Seen.

Teil 1 verpasst? Dann schnell vorm Weiterlesen hier klicken.

Nach unseren Erlebnissen in Split brechen Caro und ich am nächsten Tag gemütlich Richtung Plitvicer Seen auf.

Für alle Winnetou-Fans wie mich: Hier wurde unter anderem „Der Schatz im Silbersee“ gedreht. Man könnte also sagen, dass wir in unserem Kurzurlaub nicht nur Sonne, Kultur und Natur gesucht haben, sondern auch noch ein bisschen auf den Spuren deutscher Filmgeschichte unterwegs waren.

Höhö.

Die Fahrt dorthin fängt eigentlich ganz nett an. Kaum Autos, dafür Sonne und bergige Landschaft. Es geht durch verlassene Dörfer und an Kühe und Ziegen hütenden Omis vorbei.

Kroatien, Plitvicer Seen, Urlaub, Sommer, Annefaktur, Reiseblog, Bastelblog, Reise, Abenteuer, Entspannen, Geheime OrteWobei es für mich im ersten Teil tatsächlich ein kleines Problem gibt: Kroatien besteht ja wirklich nur aus Bergen. Und wenn man so einen diva-ähnlichen Magen besitzt wie ich, ist so manche Kurve niiiicht sehr förderlich für das Verdauungsorgan.

Hui, war mir kurzzeitig schlecht.

Urks.

Dicke Probs allerdings an meine Fahrerin: Haste unter den Umständen super gemacht. Schuld war vielleicht auch ein bisschen unser ambitionierter Plan, ohne Autobahn (weil Maut) von A nach B zu kommen.

Nun. Für 150 Kilometer braucht man da durchaus schon mal dreieinhalb Stunden. Das sollte man also mental einplanen, wenn man Geld sparen möchte.

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Irgendwann sind wir dann aber doch in unserer Unterkunft in Grabovac (das liegt fünf Fahrminuten vom Nationalpark entfernt), gönnen uns noch beim Licht unserer Handys (weil inzwischen Nacht und keine Beleuchtung auf der kleinen Terrasse) Abendbrot und Bier und dann ab ins Bett. Schließlich wollen wir morgens um acht schon den Park erkunden.

Joah, um halb neun stehen wir dann frisch gewaschen und wohlduftend auch in der Schlange an der Kasse. Zeitig aufstehen ist echt nicht so meins.

Räusper.

Immerhin habe ich Kaffee dabei. Der Nationalpark ist genau wie Split Unesco Kulturerbe und ich muss sagen: Zum Glück. Sonst würde er vermutlich nicht mehr so schön aussehen wie jetzt.

Man darf nämlich nicht

Baden

Füße waschen

Hunde von der Leine lassen

Blumen anfassen

Die Wege verlassen

Und noch so einiges mehr

Klingt nervig, ist es aber eigentlich gar nicht. So wird wenigstens dafür gesorgt, dass nicht irgendwelche Selfie-Idioten für das perfekte Ich-Foto die ganze Natur zerstören. Die Eintrittskarte (etwa 24 Euro pro Nase) ist gleichzeitig auch die Wanderkarte (auf so was steh ich ja ein bisschen). Wobei die Wege alle perfekt ausgeschildert sind und verlaufen selbst für absolute Orientierungshonks eigentlich unmöglich ist.

Man kann sich aussuchen, welche Tour man machen möchte. Es gibt alles zwischen etwa einer Stunde bis hin zu sechs bis acht Stunden. Ratet mal, was wir uns getraut haben? Genau. Die sechs bis acht Stunden Tour. #challengeaccepted

Und es war so worth it.

Kroatien, Plitvicer Seen, Urlaub, Sommer, Annefaktur, Reiseblog, Bastelblog, Reise, Abenteuer, Entspannen, Geheime OrteDer erste Teil der Strecke ist noch für alle Tourgänger gleich –­ weswegen man sich auch schon morgens um halb neun ein bisschen dezent mit den ganzen Japanern, Spaniern, Italienern und anderen Touristen im Weg (und im Foto) herumsteht.

Nach etwa 40 Minuten trennt sich dann aber die Spreu vom Weizen, weil die Fußfaulen ab da mit einem Kahn über den ersten See geschippert werden.

Danach sind Caro und ich 90 Prozent der Zeit komplett alleine.Kroatien, Plitvicer Seen, Urlaub, Sommer, Annefaktur, Reiseblog, Bastelblog, Reise, Abenteuer, Entspannen, Geheime Orte

Und können ungehemmt unsere „Alter, das KANN nicht echt sein. Guck dir mal bitte die Farbe des Wassers an“ und „Hallo, wie krass ist denn dieser Wasserfall??“ loswerden.

Kroatien, Plitvicer Seen, Urlaub, Sommer, Annefaktur, Reiseblog, Bastelblog, Reise, Abenteuer, Entspannen, Geheime OrteIch habe wirklich, wirklich noch nie so eine schöne Natur gesehen. Kein Wunder, dass Winnetou hier auf Schatzsuche gegangen ist.

Einen kleinen Nachteil hatte das ganze…

Wenn ihr wissen wollt wie es für uns an den Seen weiterging, dann klickt hier.

Hier geht es zu Teil 3: Darum fand ich den Paradiesstrand auf Rab wirklich zum Kotzen.

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